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Hausaufgabenhilfe im Gripscafé

Kommt dir das bekannt vor: du willst deine Eltern fragen, ob sie dir bei deinen Schulaufgaben helfen können, doch niemand ist zu hause oder hat Zeit für dich? Was tun, wenn gerade mal wieder keiner Zeit hat?

Von dienstags bis freitags kannst du zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Gripscafé des EMMERS mehr als nur deine Hausaufgaben erledigen und das Schöne ist: Wir haben Zeit für Dich!

Außerdem findest Du zur selben Zeit und am gleichen Ort einen kleinen Imbiss und etwas Tee zur Stärkung vor: WARM UP.

Wikipedia als Erste-Hilfe-Kasten für Hausaufgaben.

Aktuelle Nachrichten aus aller Welt und das aktuelle Wetter.

Gripsfabrik Special:
alle Jahre wieder... feiern wir Weihnachten, aber warum?

ACHTUNG!!!
Die nächsten Zeilen sind für alle, die an den Weihnachtsmann glauben nicht geeignet, da sie versuchen, den Ursprung und die Herkunft des Weihnachtsmannes sowie einiger anderer weihnachtlicher Gestalten aufzuklären.

Weihnachten ist ein christliches Fest und wird in Angedenken an die Geburt Jesus Christi alljährlich auf dem christlichen Teil der Welt als Fest der Liebe und der Harmonie zelebriert. Niemand kann mit Sicherheit sagen, an welchem Tag Jesus Christi zur Welt kam. So musste ein Datum gefunden werden, das große Symbolkraft besitzt. Wohl kaum ein Datum besitzt mehr Glanz als der Tag des großen römischen Sonnengottes am 25. Dezember, der in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur Wintersonnwende am 22. Dezember liegt. Da in der Spätantike vor ca. 2000 Jahren noch das Römische Reich Bestand hatte, das Christentum aber bereits auf dem Vormarsch war, suchten die Christen, allen voran der christianisierte römische Kaiser, einen Weg, durch Integration heidnischer Bräuche mehr Heiden zum Übertritt zum Christentum zu bewegen. Die Übernahme der Festlichkeiten zum Sonnenkult war hierbei ein genialer Schachzug. Der Sonnenkult wurde durch ein noch viel größeres Ereignis ersetzt: der Geburt von Jesus Christi. Zu Weihnachten steht die Familie im Vordergrund. Kinder werden beschenkt, so wie Jesus als Kind in der Krippe Geschenke von den drei Weisen aus dem Morgenland erhielt.

Der Nikolaus kommt am 6. Dezember ins Haus. Der Heilige Nikolaus ist ein im Morgen- wie im Abendland verehrter Heiliger, über den eine Vielzahl von Legenden existieren. Seine Gestalt wird mit der historischen Persönlichkeit Bischof Nikolaus von Myra (* um 280/286 in Patara in Lykien, + 6. Dezember zwischen 345 und 351 in Myra, dem heutigen Kocademre bei Kale) verknüpft. Bischof Nikolaus von Myra war den Kindern besonders zugetan und der Legende nach beschenkte er die Kinder der Armen stets reichhaltig. In der Katholischen Kirche ist der Brauch bis heute bestehen geblieben, am Nikolaustag Kinder mit süßen Kleinigkeiten zu beschenken. Anders dagegen die reformierte Kirche der Protestanten. Aus tiefster Überzeugung heraus lehnten die Protestanten um Martin Luther die Verehrung sämtlicher Heiliger und der Jungfrau Maria ab. Sie hielten sich strikt an die Bibel und sahen sich der göttlichen Dreifaltigkeit verpflichtet, nichts anderem. So verwundert es nicht, dass Martin Luther dem Nikolaus-Brauch nicht folgte. Der Brauch, dass Kinder Schuhe vor die Haustür stellen, in die der Nikolaus nachts seine Gaben einlegt, ist seit Beginnn des 16. Jh. bezeugt. Die Figur des Nikolaus hat sich in einigen Ländern auch mit dem Christkind und anderen Gestalten vermischt und ist dort zum Weihnachtsmann geworden. Begleitet wird der Nikolaus im Brauchtum des nördlichen und mittleren deutschen Sprachraum von Knecht Ruprecht.

Das Christkind ist eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Es kommt im Allgemeinen ungesehen am Heiligabend oder in manchen Regionen auch in der Nacht zum 25. Dezember in die Häuser und bringt die Weihnachtsgeschenke. So wird es den kleinen Kindern erzählt. Dabei ist es meist von einem elfenhaften durchsichtigen Blätter- und Sternennebel umgeben. Früher kam oft eine engelsgleiche Christkind-Darstellerin zur Bescherung in die Familien und mancherorts besteht dieser Brauch auch heute noch. Zu diesem Einkehrbrauch gehören traditionell auch mehrere Begleitpersonen, zum Beispiel Knecht Ruprecht. Während dieser für die Bestrafung „unartiger" Kinder zuständig ist, tritt das Christkind nur wohlwollend und freundlich auf. In den letzten Jahren wurde das Christkind immer mehr zu Werbezwecken verwendet, besonders oft als Mädchen mit blondem Haar und blauen Augen. Das Christkind ist ursprünglich eine Erfindung von Martin Luther. Im Mittelalter wurden die Kinder am Nikolaustag (6. Dezember) oder am Tag der unschuldigen Kinder (28. Dezember) beschenkt; die Bescherung am Heiligabend bzw. am ersten Weihnachtsfeiertag, wie sie heute üblich ist, gab es damals noch nicht. Die Protestanten lehnten jedoch die katholischen Heiligen ab. Ein Problem war hierbei jedoch der Brauch des Schenkens am Nikolaustag, von dem auch die Protestanten nicht abrücken wollten. Luther ersetzte deshalb den Nikolaus durch das elsässische Christkind, das am 25. Dezember Geschenke verteilt. Bis 1900 war bei Katholiken das Schenken am Nikolaustag üblich. Erst danach setzte sich das „evangelische" Christkind zusammen mit Adventskranz und Weihnachtsbaum auch bei Katholiken durch. Gerade im protestantisch geprägten Norden Deutschlands wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts das Christkind zunehmend vom Weihnachtsmann, der auf den amerikanischen Santa Claus zurückgeht, verdrängt. Die Herkunft des Wortes ist nicht eindeutig belegt. Es ist fraglich, ob das Christkind mit dem neugeborenen Christus identisch ist oder die Bezeichnung auf Weihnachtsspiele zurückgeht, in denen die Christkinder zur Krippe zogen und dem Jesuskind Geschenke darbrachten. Auch wird das Christkind traditionell als Mädchen oder als Engel dargestellt.

Knecht Ruprecht ist der Gehilfe des Heiligen Nikolaus. Er ist in der Regel in eine braune oder schwarze Kutte gekleidet, trägt am Gürtel eine Rute und trägt Geschenke in einem Korb oder Sack auf seinem Rücken – meist kleine Säcklein, gefüllt mit Mandarinen, Erdnüssen, Schokolade und Lebkuchen. Häufig werden die Begriffe „Knecht Ruprecht" und „Krampus" als Synonyme verwendet. Jedoch entstammen die Figuren verschiedenen Traditionen. Knecht Ruprecht verteilt meistens nur die Ruten für unartige Kinder, während der Krampus auch selbst zuschlägt. Über den gesamten deutschen Sprachraum gesehen ist die Gestalt des Knecht Ruprecht weiter verbreitet, als die des Krampus. In verschiedenen Gegenden gibt es auch Figuren mit teilweise ähnlicher Funktion aber anderer Herkunft und Tradition: Vom Schimmelreiter im früheren Ostpreußischen, Bullerklas im Norddeutschen über Beelzebub, Pelzebock oder Hans Muff im Rheinland, Hans Trapp im Elsass, Schmutzli in der Deutschschweiz bis zum Klaus im Allgäu (Hieraus leitet sich das Klausentreiben ab). In Luxemburg wird er Housecker genannt! Im alpenländischen Gebiet von Altbayern, Österreich und Südtirol entwickelte sich die Figur des „Krampus", Bartls, oder auch „Klaubauf" aus den heidnischen Figuren der „Perchten" deren Name sich wiederum aus dem griechische Begriff der Epiphanie herleitet, und möglicherweise als Vertreiber der Dunkelheit und somit als Lichtbringer galten.

Der Weihnachtsmann ist auch eine Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens. Dargestellt wird er als freundlicher alter Mann mit langem weißem Bart, roter mit weißem Pelz besetzter Kutte, Geschenkesack und Rute. Die Darstellung des dicklichen Weihnachtsmanns mit dem rot-weißen Mantel gab es schon in den 1920er Jahren und wurde ab 1931 alljährlich von dem Unternehmen Coca Cola aufgenommen und für eine Werbekampagne zur Weihnachtszeit verwendet. Damit hat Coca Cola entscheidend zur weltweiten Verbreitung des Weihnachtsmanns gesorgt. Der Tradition nach bringt er den „braven" Kindern an Heiligabend (bzw. in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember) Geschenke und den „bösen" eine Rute. Er vereinigt somit Eigenschaften des gutmütigen Sankt Nikolaus und seines verurteilenden Knecht Ruprecht. Erst im 18. Jahrhundert gewann das Weihnachtsfest langsam die Bedeutung, die es heute hat. Es entwickelte sich zum Hauptgeschenktag des Jahres. Ganz gleich wurde dabei, wer die Gaben nun tatsächlich bringt - Nikolaus, Christkind oder Weihnachtsmann: Die Rollenverteilung ist längst nicht mehr so streng. Die Unterscheidung von Nikolaus und Weihnachtsmann in zwei Gestalten gibt es übrigens nur im deutschsprachigen Raum. In England und Amerika kommt alljährlich nur der Santa Claus. Er stammt von unserem mittelalterlichen Nikolaus ab. Die zentrale Rolle beim Wandel von Nikolaus zu Santa Claus kommt dabei den Niederländern zu: Im 17. Jahrhundert brachten niederländische Auswanderer ihren Sint Nicolaas - abgekürzt Sinterklaas - mit nach New York, dem damaligen Nieuw Amsterdam. Aus dieser Figur entwickelte sich der amerikanische Santa Claus, der schliesslich als Father Christmas oder Weihnachtsmann über den Atlantik nach Europa zurückkehrte.